Die hohen Call Handling-Kosten von oft mehr als drei Euro pro Standard-Anfrage im Kundenkontaktcenter rücken Rationalisierungsmöglichkeiten durch Sprachautomatisierung in den Mittelpunkt des Interesses. Denn ein automatisierter Call ist oft schon für 30 Cent zu haben. Ein Sprachdialogsystem rechnet sich überall dort, wo tagtäglich eine Vielzahl von Kundenkontakten stattfindet. Es ist vor allem der Königsweg bei vielen Standardanfragen, die nur ein geringes oder kein Transaktionsvolumen mit sich bringen.
Den
größten Nutzen bringen Sprachcomputer einem Unternehmen da, wo die Sprachanwendung den Nutzern einen zusätzlichen
Mehrwert bietet oder Geschäftsvorfälle nicht auf anderem Weg automatisierbar sind. Gerade wenn schon ein Web Self Service
im Einsatz ist oder die Prozesse im Call Center vollständig im EDV-System abgebildet sind, ist es nur noch ein vergleichsweise
kleiner Schritt, zumindest die einfachen Vorgänge auch per Sprache zu automatisieren. Sprachdialogsysteme wirken sich für
Call Center auf der Kosten- und auch auf der Qualitätsseite positiv aus: Eine teil- oder vollständige Automatisierung
von so genannten „stupid calls“ hilft, eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur zu erreichen. Gleichzeitig wird Agentenzeit
frei für höherwertige Gespräche, insbesondere im Cross- und Up-Selling-Bereich, was meist auch die Mitarbeitermotivation
steigert.
Sprachdialogsysteme sind deutlich preisgünstiger geworden
War früher die Infrastruktur und auch die Erstellung der notwendigen Sprachapplikationen mit meist hohen sechsstelligen Kosten
verbunden, so gibt es mittlerweile ein stetig zunehmendes Angebot von Hosting-Plattformen und der zugehörigen Standardanwendungen
oder ‚Baukästen’ für Sprachdialogsysteme. Diese ermöglichen die Zusammenstellung einfacher, aber auch
komplexerer Anwendungen aus einer Kombination verschiedener Module und tragen mit dazu bei, dass Unternehmen heute kostengünstiger
an robustere Sprachanwendungen kommen als je zuvor.
Worauf Sie achten sollten: