Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres konnten die DDV-Mitglieder um 11 Prozent zulegen, gegenüber dem ersten Halbjahr 2004 sogar um 14 Prozent. Damit setzt sich einmal mehr der positive wirtschaftliche Trend im Direktmarketing fort, das sich mittlerweile auch zum „Jobmotor“ entwickelt hat. Jedes dritte Mitgliedsunternehmen hat im zweiten Halbjahr 2004 neue Mitarbeiter eingestellt.

DDV-Präsident
Dieter Weng
„2004 war für unsere Unternehmen ein sehr gutes Jahr“, kommentierte DDV-Präsident Dieter Weng die Zahlen. „Von konjunkturellen Einbrüchen ist nichts mehr zu spüren. Die Zahlen belegen sehr deutlich, dass die Nachfrage nach Direktmarketing-Dienstleistungen kontinuierlich steigt.“ Als Hauptgründe für die Umsatzsteigerung nennen 75 Prozent der Mitgliedsunternehmen Zugewinne von neuen Kunden und Etats. 40 Prozent verdanken ihre positive Umsatzentwicklung auch den Budgeterhöhungen bestehender Kunden. Ein weiterer Hauptgrund für die gute Entwicklung der Branche ist die Budget-Verlagerung zugunsten des Direktmarketings.
Für das erste Halbjahr fallen die Prognosen im DDV-Dialogmarketing-Barometer aus saisonalen Gründen traditionell etwas verhaltener aus. Im Durchschnitt erzielen die Mitgliedsunternehmen im DDV etwa 40 Prozent des Umsatzes in der ersten und 60 Prozent in der zweiten Jahreshälfte. Für die ersten sechs Monate des laufenden Jahres erwarten 36 Prozent steigende Umsätze. Ebenfalls 36 Prozent rechnen mit gleich bleibenden Umsätzen. Die Prognose für die Entwicklung bei den Mitarbeiterzahlen verheißt hingegen jetzt schon Gutes: Ein Drittel der Befragten geht im ersten Halbjahr 2005 von steigenden Mitarbeiterzahlen im eigenen Unternehmen aus.
„Es ist zu erwarten, dass die positive Entwicklung der Direktmarketing-Branche im zweiten Halbjahr wieder deutlich zunimmt“, prognostiziert Weng. „Wir gehen davon aus, dass auch im Jahr 2005 unsere Branche überproportional wachsen und deshalb wieder in der Lage sein wird, die Mitarbeiterzahl auszubauen.“