Lässt Medienschelte die Call Center-Betreiber kalt?

Die in der jüngsten Vergangenheit verstärkt aufgetretene, nicht abreißen wollende negative Berichterstattung der Wirtschaftspresse über den in den Call Centern (nicht) erbrachten Service hat hohe Wellen geschlagen.

Nicht nur der E-Newsletter der profiTel hat sich in seiner letzten Ausgabe dieses Themas angenommen, auch verschiedene andere Berichterstatter haben den Sachverhalt aufgegriffen, wie u.a. der CallCenter Profi.
Im Rahmen einer Umfrage hat sich hier das Ergebnis herauskristallisiert, dass mit 54% mehr als die Hälfte der Teilnehmer die kritischen Beiträge positiv bewerten, da sie "endlich mal einen anderen Blickwinkel" bieten würden als die Fachpresse! Weitere 21,5% zeigten sich von den Publikationen "unbeeindruckt".
Dieses Ergebnis wirkt doch etwas befremdlich. Denn derartige Artikel prägen nachhaltig das ohnehin schon negativ behaftete öffentliche Branchenimage und vermögen zudem gleichzeitig auch so manches Unternehmensimage ins Wanken zu bringen. Die langfristigen Folgen liegen auf der Hand...

Da drängt sich doch die Frage förmlich auf: Wie kommt ein solches Ergebnis zu Stande? Spiegelt diese Umfrage wirklich das Meinungsbild der deutschen Call Center-Verantwortlichen wider? Wohl eher nicht. Andererseits drängt sich somit die Frage auf: Wer sind eigentlich diejenigen, die sich an den Umfragen des CallCenter Profis beteiligen?!